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Biliopankreatische Teilung mit Duodenal switch: (BPD/DS)

Biliopankreatische-Teilung-klein

Der duodenale Switch (= duodenale Umstellung) basiert auf dem Prinzip der biliopankreatischen Diversion und ist eine Fortentwicklung dieser effektiven Technik. Beim „Duodenal Switch" ist jedoch der Magenpförtner vorhanden, der ein „Dumping" (Sturzentleerung von Zucker aus dem Restmagen mit nachfolgender Blutzuckerregulation und Nebeneffekten, wie Übelkeit und Schweißausbruch) verhindert. Der duodenale Switch ist die Weiterentwicklung des BPD. Diese Technik ist dem BPD in ihrer Funktion gleichwertig, besitzt jedoch den Vorteil, dass der Magenpförtner („Pylorus") erhalten werden kann. Die Technik wurde ursprünglich von Tom R. DeMeester zur Behandlung des Gallerefluxes entwickelt. Der Duodenalstumpf wird verschlossen und das postpylorische Duodenum (Zwölffingerdarm) wird mit dem Ileum (Teil des Dünndarms) verbunden. Im Jahr 1988 hat Douglas Hess (Bowling Green, Ohio) als erster Chirurg die Kombination mit dem BPD zur Gewichtsreduktion in „offener Technik" vorgenommen. Die Ergebnisse hinsichtlich Gewichtsverlust und der Lebensqualität (Eßverhalten) waren überzeugend. Michael Gagner (New York, USA) hat diesen Eingriff 1999 als erster Chirurg laparoskopisch durchgeführt.

Bei dieser Operation besteht das höchste perioperative Risiko, weil sie technisch äußert schwierig ist, allerdings auch die besten Ergebnisse erreicht im Bezug auf die Gewichtsabnahme und die Begleiterkrankungen.

Patienten mit einem BMI ab 50 kg/m2 kommen für diese Operationsmethode in Frage. Die Operation kann ein- oder zweizeitig durchgeführt werden. Zunächst wird ein Schlauchmagengebildet. Vom Dünndarm wird eine große Strecke aus der Resoption ausgeschaltet und der sogenannte Common-Channel als Resorptionsstrecke des Dünndarms misst ca. 75 - 100 cm. Der sogenannte alimentäre Schenkel (über den der Speisebrei transportiert wird) sollte mindestens 150 cm messen.

Langzeitauswirkungen der Malabsorption lassen sich derzeit nur schwer abschätzen. Defiziten im Vitamin- und Hormonhaushalt muss durch ständige Substitution entgegengewirkt werden. In der offenen Technik (Bauchschnitt) war die allgemeine Komplikationsdichte durch Lungenembolien und Thrombembolien, Wunddehiszenzen und Wundinfektionen relativ hoch. Mit der minimal-invavisen Technik verringern sich diese allgemeinen Komplikationen - hervorgerufen durch längere Bettruhe und Bauchwunden - wesentlich. Späte Komplikationen bei dieser Technik sind Eisenmangel mit Anämie, Anastomosenulzera (Geschwüre an den Neuverbindungen) und Osteoporose aufgrund der Aufnahmestörung für Kalzium und Eiweiß.

 

 

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