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Für wen eignet sich der Schlauchmagen?Die Indikation für eine Schlauchmagen-Operation wird individuell nach eingehender interdisziplinärer Untersuchung gestellt. Bei Patienten mit einem BMI über 40 kg/m2 wird die Schlauchmagen-OP als schonendes Verfahren, neben weiteren Bypassverfahren, für selektive Patientengruppen favorisiert. Die entscheidenden Faktoren für die Durchführung einer solchen Operation sind: Risikoprofil, Essverhalten, Patientenmotivation, Sodbrennen-Beschwerden (Reflux-Krankheit) und das Versagen von anderen Verfahren. Das Verfahren ist für die Patienten geeignet, die kein Fremdmaterial (Magenband) implantiert bekommen möchten. Zum anderen ist es eine geeignete Operation bei Hochrisikopatienten. Eine Umwandlung des Schlauchmagens in einen Magenbypass kann nach erfolgter Gewichtsreduktion mit deutlich geringerem Operationsrisiko erfolgen.
Was muss ich nach der Schlauchmagen-Operation beachten?Durch die Verkleinerung des Magenvolumens können Sie besonders in der ersten Zeit nach der Operation nur kleine Trinkmengen zu sich nehmen. Im Rahmen des stationären Aufenthaltes erhalten Sie von unseren Ernährungsberaterinnen genaue Diätvorschriften. Die tägliche Einnahme eines Multivitaminpräparates ist zur Vermeidung von Vitamin- oder Spurenelemente- Mangelerscheinungen sinnvoll. Des Weiteren ist zur Vermeidung der Osteoporose (Knochenschwäche) eine kalziumreiche Kost einzuhalten. Regelmäßige Kontrollen in der Adipositassprechstunde sind im ersten Jahr alle 3 Monate, im zweiten und dritten Jahr halb- und danach einmal jährlich notwendig.
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