Bewegungstherapie

Richtiges und regelmäßiges Bewegen ist sowohl im Rahmen der so genannten konservativen Therapie, wie auch zur Sicherung eines Langzeiterfolges nach operativen Maßnahmen dringend empfohlen.

So fordert die aktuelle S3-Leitlinie zur konservativen Therapie neben den Komponenten Ernährungs- und Verhaltensmodifikation auch speziell die Bewegungsmodifikation, sofern keine Barrieren, wie zum Beispiel starker Gelenkverschleiß (Gehsportarten), Schamgefühl (Schwimmen), fehlende Fahrtmöglichkeit oder Schichtarbeit bestehen (S3-Leitlinie).

Konkret wird hier empfohlen, dass eine Ausdauer- und/oder Kraftausdauersportart mit mindestens 2 Stunden Umfang pro Woche durchgeführt wird. Diese Tätigkeit kann allein und in der Gruppe (siehe auch Selbsthilfegruppen) erfolgen. Bei weit fortgeschrittenen Begleiterkrankungen ist häufig auch ein so genannter Rehabilitationssport sinnvoll. Dies kann über den Hausarzt, Orthopäden, Chirurgen, etc. verordnet werden (Muster 56) und wird bei entsprechender Begründung zum Großteil von der Krankenkasse übernommen. Sinnvoll sind hier meist 50 Übungseinheiten, die über einen Zeitraum von 18 Monaten genehmigt werden.

Nähere Auskünfte erhalten Sie hierzu auch bei uns.

Hier arbeiten wir auch mit verschiedenen, von den Krankenkassen zugelassenen Rehasporteinrichtungen im Großraum München zusammen.

  

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Facharzt für Adipositaschirurgie
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